Hi Foodies,
Granola gehört für mich zu den Dingen, die man wirklich ganz einfach selber machen kann. Und trotzdem greift man im Supermarkt schnell zu einer fertigen Packung. Dabei braucht ihr für ein selbstgemachtes Granola nur wenige Zutaten und könnt selbst entscheiden, was hineinkommt.
Mein Kokosgranola ist herrlich knusprig, leicht süß und schmeckt durch die Kokosflocken wunderbar aromatisch. Ich esse es am liebsten mit Naturjoghurt und frischen Früchten. Aber auch als knuspriges Topping für Porridge oder eine Smoothie Bowl passt es perfekt.
Das Beste: Ihr könnt direkt eine größere Portion vorbereiten und habt für die nächsten Tage immer ein schnelles Frühstück im Vorrat.


Kokosgranola selber machen – so einfach geht’s
Wenn ihr Kokosgranola selber machen möchtet, braucht ihr dafür keine besonderen Küchengeräte. Eine große Schüssel, ein Backblech und ein Backofen reichen vollkommen aus. Die trockenen Zutaten werden zunächst miteinander vermischt. Anschließend kommen die flüssigen Zutaten dazu und alles wird gründlich vermengt. Wichtig ist, dass die Haferflocken und Nüsse möglichst gleichmäßig benetzt sind. Danach verteilt ihr die Granola-Mischung auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech und backt sie im Ofen goldbraun.
Mein Tipp: Behaltet das Granola gegen Ende der Backzeit gut im Auge. Nüsse und Kokos können relativ schnell dunkel werden.
Kokosgranola
Zutaten
- 300 g Haferflocken
- 50 g Kokosflocken
- 100 g Mandeln
- 50 g geschrotete Leinsamen
- 50 g Kürbiskerne
- 50 g Sonnenblumenkerne
- 75 g Kokosöl
- 50-75 g Blütenhonig vomFASS
- eine Prise Salz
Anleitungen
- Ofen auf 170 Grad Umluft vorheizen.
- Kokosöl und Honig in einem Topf etwa 5 Minuten schmelzen lassen.
- Haferflocken, Kerne, Kokosflocken und Salz in eine Schüssel geben und die Kokos/Honigmischung dazugeben. Alles gut miteinander vermengen. Die Kernmischung auf ein Blech verteilen und für 18-20 Minuten im Ofen auf der mittleren Schiene backen.
- Nachder Hälfte das Granola einmal durchmischen. Die Kerne sollten gleichmäßig braun werden. Es ist sinnvoll zwischendurch zu schauen, da das Granola ganz schnell zu braun werden kann.
- Herausnehmen und abkühlen lassen. Granola in ein luftdicht verschließbares Glas füllen. So hält es sich für mehrere Monate!

Was kommt in mein Kokosgranola?
Die Basis für mein selbstgemachtes Kokosgranola bilden Haferflocken. Dazu kommen Nüsse und natürlich Kokosflocken, die dem Granola seinen typischen Geschmack geben. Gerade bei selbstgemachtem Granola mag ich, dass man das Rezept ganz einfach an den eigenen Geschmack anpassen kann. Ihr könnt verschiedene Nüsse verwenden oder zusätzlich Kerne und Saaten ergänzen. Auch bei der Süße könnt ihr selbst entscheiden, wie intensiv ihr euer Granola mögt. Ich persönlich brauche mein Frühstück nicht übermäßig süß und kombiniere das Kokosgranola später lieber mit frischem Obst. So könnt ihr aus einem einfachen Grundrezept immer wieder neue Granola-Varianten machen.
So wird selbstgemachtes Granola richtig knusprig
Für mich muss ein gutes Granola vor allem eines sein: richtig schön knusprig. Dafür ist es wichtig, die Mischung möglichst gleichmäßig auf dem Backblech zu verteilen.
Nach dem Backen solltet ihr das Granola vollständig auskühlen lassen. Auch wenn es schwerfällt: Nicht direkt alles vom Blech naschen 😄 Während des Abkühlens wird das Granola noch knuspriger.
Wenn ihr größere Granola-Stückchen mögt, drückt die Mischung vor dem Backen leicht auf dem Backblech fest. Nach dem Backen könnt ihr das ausgekühlte Granola anschließend vorsichtig in Stücke brechen.

Wie lange ist selbstgemachtes Kokosgranola haltbar?
Nach dem vollständigen Auskühlen fülle ich mein Kokosgranola in ein sauberes, gut verschließbares Vorratsglas.
Trocken und luftdicht aufbewahrt bleibt das Granola schön knusprig. Wichtig ist vor allem, dass ihr es wirklich erst ins Glas füllt, wenn es vollständig abgekühlt ist. Restwärme kann Feuchtigkeit im Glas verursachen und das Granola schneller weich werden lassen.Ich bereite meistens direkt eine größere Portion vor. So habe ich morgens ein schnelles Frühstück oder zwischendurch ein knuspriges Topping griffbereit.
Wenn ihr noch mehr einfache Ideen für Frühstück und Snacks sucht, schaut euch auch mein E-Book „Clean Eating Snacks“ an. Dort findet ihr unkomplizierte Snack-Ideen für zwischendurch und unterwegs.
Habt ihr Granola schon einmal selbst gemacht? Falls nicht, solltet ihr dieses Kokosgranola unbedingt ausprobieren.
Lasst es euch schmecken!
Eure Mariyke

